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Vorhersage der Verfügbarkeit eines In-Memory-Computing-Clusters

Vorhersage der Verfügbarkeit eines In-Memory-Computing-Clusters
Projektstatus: abgeschlossen

In Zusammenarbeit mit dem Hasso-Plattner-Institut in Potsdam und Industriepartnern wie zum Beispiel SAP, HP und Fujitsu wurde 2014 im Rahmen des Future SOC Labs ein Projekt am VLBA Lab in Magdeburg durchgeführt. Im Rahmen dieses Projektes wurde die Verfügbarkeit eines In-Memory-Computing-Clusters am Beispiel von SAP HANA(r) untersucht.

Dazu wurden zunächst die fehlerbehafteten Komponenten einer einzelnen HANA-Node modelliert, um die Verfügbarkeit eines einzelnen HANA-Systems zu schätzen. Darauf aufbauend wurde das so genannte Host-Auto-Failover in das Modell integriert. Dieser Mechanismus aktiviert automatisch bis dahin inaktive HANA-Nodes, sobald eine aktives System ausfällt. Somit kann die Verfügbarkeit genauso wie die Performance des Clusters insgesamt verbessert werden.

Auf Basis gemessener Daten konnte das erstellte Modell, zum Beispiel mit Übernahmezeiten, parametrisiert werden. Durch die Simulation dieses Modelles konnte der Zusammenhang zwischen der Anzahl an aktiven und inaktiven Systemen einerseits und der Verfügbarkeit andererseits mathematisch beschrieben werden. Diese Formel soll es Entscheidungsträgern erleichtern, ein In-Memory-Cluster zu designen welches die Verfügbarkeitsanforderungen erfüllt.